Ablauf und Voraussetzungen für eine operative Magenverkleinerung
Die Voraussetzungen für einen solchen Eingriff müssen im Vorfeld genau geprüft werden. In der Regel liegt der Body-Mass-Index über 40. Bei einem BMI über 35 kommt der Eingriff infrage, wenn schwere Begleiterkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck bestehen. Zudem verlangen die Krankenkassen meist den Nachweis, dass alle konservativen Wege zur Gewichtsreduktion über mehrere Monate hinweg ohne langfristigen Erfolg geblieben sind. Bei den chirurgischen Verfahren stehen heute meist der Schlauchmagen oder der Magenbypass im Vordergrund. Beide Eingriffe verkleinern das Magenvolumen drastisch, sodass du physisch nur noch sehr kleine Nahrungsmengen aufnehmen kannst. Beim Magenbypass wird zusätzlich ein Teil des Dünndarms umgangen, wodurch der Körper weniger Nährstoffe und Kalorien aufnimmt. Diese anatomische Veränderung ist oft dauerhaft und erfordert eine lebenslange Anpassung der Ernährungsgewohnheiten.