Sabines Geschichte und warum alte Methoden oft versagen
Sabine, eine engagierte Lehrerin von 52 Jahren, stand vor dem Spiegel und verstand die Welt nicht mehr. Sie war beruflich erfolgreich, leitete Konferenzen, organisierte ihren Alltag perfekt und ernährte sich bewusst. Doch seit dem Einsetzen der Wechseljahre schien ihr Körper eigene Wege zu gehen. Jedes Jahr kam unbemerkt etwas dazu, das sich am Bauch festsetzte. Sie versuchte es mit Hungern, strich Kohlenhydrate komplett von ihrem Speiseplan und verbrachte Stunden auf dem Heimtrainer. Das einzige Ergebnis waren tiefe Erschöpfung, schlechte Laune und heftige Heißhungerattacken am Abend.
Sabine spürte insgeheim, dass das Essen für sie mehr als nur reine Nahrungsaufnahme war. Nach anstrengenden Schultagen diente es als Belohnung, als emotionales Ventil und zur Entspannung. Der Griff zur Schokolade am Abend war ein Moment, der nur ihr gehörte. Erst als Sabine verstand, dass ihr Essverhalten eng mit ihren Gefühlen verknüpft war, konnte sie den Kreislauf durchbrechen.